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(Fachinfo 1/98 BALOG)

Diese defekte Felge ist leider nur einer von mehreren Schäden an einer
sogenannten Geländefahrschule anlässlich einer Ausbildung in einem WK.
Insgesamt waren 5 defekte Felgen und 2 geplatzte Reifen bei Puch, 1 Felge eines
Unimog S und, besonders schwerwiegend, 2 zerstörte Vorderachsen bei Puchs das
Resultat dieser "Uebung". Ein Schaden, welcher auf einen fahrlässigen
Umgang aller Beteiligten (Fahrer und Kader) mit dem ihnen anvertrauten Material
zurückzuführen ist.
Um ähnlichen Vorfällen vorzubeugen, nochmals ein paar Hinweise:
- Mit dem heute zur Verfügung stehenden Strassennetz sollte sich das
Geländefahren und auch die entsprechende Aus- und Weiterbildung auf ein
Minimum beschränken
- Geländefahren bedeutet nicht, eine Strecke abseits der Strassen
möglichst schnell und über die grössten Hindernisse (oder wie im obigen
Beispiel im "Flug") zurückzulegen
- Es geht vielmehr darum, Fahrzeug und Ladung auf dem besten, dh schonenstem
Weg zum Ziel zu führen. Dabei sind auch Umfahrungen in Kauf zu nehmen.
- Die Geschwindigkeit garf nicht im Vordergrund stehen. Nimmt nämlich das
Fahrzeug Schaden, war sowieso alle Eile umsonst, da die Weiterfahrt nicht
mehr gewährleistet ist
- Vor dem Passieren von unbekannten oder nicht eindeutig zu beurteilenden
Passagen, sind diese zu Fuss zu erkunden, und ist allenfalls die Fahrroute
zu kennzeichnen
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